Klassenbeste: die schönsten Sofas

Eines der schönsten Sofas der Designgeschichte ist das halbrunde Modell „Serpentine“ von Vladimir Kagan (rechtes Foto). Der Midcentury-Klassiker vermittelt allein durch seine geschwungene Form Eleganz und Luxus. Er wurde von internationalen Möbelherstellern und Designern häufig interpretiert, wie etwa von Gallotti & Radice mit dem Entwurf „Audrey“ zu dem es die passenden ovalen, drehbaren Sessel gibt. Diese Sofas stehen beinahe wie Skulpturen im Raum.

Das Sofa „Eternal Dreamer“von Ochre nimmt ebenfalls die geschwungenen Linien Kargans auf (Foto ganz oben). Gleichzeitig sind es durch seine Leinenbezüge lässiger und ungeheuer bequem. Auch deshalb hat Marion Geller sie für ihr eigenes Haus ausgewählt. Die Interior-Designerin von LGK hat den halb runden Viersitzer frei im Raum stehen, so dass er das offene Wohnzimmer mit der Rückseite optisch abschließt und gleichzeitig Blicke ins Grüne und auf die Elbe ermöglicht. Als Mitspieler stehen ihm zwei Sessel von Ochre zur Seite.

 

Marion Geller (Foto links) liebt die Sofas und Sessel von Ochre. „Der Leinenstoff schenkt dem eleganten Möbel die gewisse Nonchalance“. 

Einfach bequem

Klassisch zeitlos sind die Sofas von Verzelloni. LGK plant sie wegen ihres hohen Sitzkomforts gern bei Wohnungseinrichtungen ein, aktuell in einem Projekt in Hamburg-Blankenese. In der Gründerzeitvilla stehen sich zwei (Modell Hampton Memory) am Kamin gegenüber und bilden eine gemütliche Insel zwischen Arbeits- und Essbereich. Foto unten.

Pure Lässigkeit

An Lässigkeit kaum zu überbieten ist Piero Lissonis Entwurf Square 16 für DePadova. Das Sofa ist so cool, dass es ganz allein einen Raum bespielen könnte. Sofa pur sozusagen. Es verträgt sich als Solitär jedoch mit vielen Stilen. Und in der Ledervariante wird es mit der Zeit garantiert noch schöner. Bereits jetzt darf man es getrost einen Klassiker nennen.

 

„Wir suchen für unsere Interiors immer Sofas aus, die sich durch hochwertige Verarbeitung und edle Oberflächen auszeichnen und gleichzeitig sehr bequem sind. Dabei wählen wir gern Modelle, die entweder schon Designklassiker sind oder es werden könnten.

Daunen gefüllte Sitzkissen sind auf jeden Fall bequemer, aber brauchen etwas Achtsamkeit, denn man muss sie regelmäßig in Form schütteln. Polster aus Polyethylen sind etwas härter im Sitzkomfort, dafür aber formstabil.

Wir sind nicht unbedingt Fans von Sitzlandschaften. Sie sind raumgreifend und prädestiniert für große Flächen. Schöne Klassiker gibt es zum Beispiel von Verzelloni, Flexform oder Baxter. Das Sofa „Extrasoft“ von Living Divani gefällt uns auch sehr gut. Damit kann man wie mit Legosteinen eigene Landschaften bauen und Sitzrichtungen ändern“.

Bettina Lange
Lange Geller Kühl Interiors

 

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